Eight Off klassisch verstehen
Eight Off gehört zur FreeCell-Familie, setzt beim Sortieren aber auf dieselbe Kartenfarbe. Acht Zwischenablagen schaffen Platz für einzelne Karten. Vier davon sind am Anfang bereits belegt. Die vollständig offene Auslage lädt dazu ein, mehrere Züge vorauszuplanen: Welche Ablage muss frei bleiben, damit eine Reihe später den Platz wechseln kann?
Aufbau und Ziel dieser Partie
48 Karten liegen in acht Spalten mit je sechs Karten. Die übrigen vier Karten besetzen die ersten vier der acht Reservefelder. Die Zielstapel werden in derselben Kartenfarbe vom Ass bis zum König aufgebaut. Im Tableau passt etwa eine Pik-Sieben auf eine Pik-Acht, aber nicht auf eine Kreuz-Acht. Für Gruppenbewegungen braucht es zusätzliche freie Plätze. Die Variante bestimmt, welche Karten eine leere Spalte aufnehmen darf.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Startauslage | 8 Spalten mit je 6 offenen Karten |
| Reserve | 8 Einzelplätze, davon 4 anfangs belegt |
| Reihenfolge | Absteigend in derselben Kartenfarbe |
| Ziel | 4 Stapel vom Ass bis zum König |
| Gewählte Variante | Eight Off klassisch |
Was diese Variante auszeichnet
Beim klassischen Eight Off darf nur ein König eine leere Spalte eröffnen. Freie Spalten können daher nicht beliebig als Zwischenstation für kleinere Karten verwendet werden. Für eine Gruppenbewegung stehen die freien Reservefelder zur Verfügung: Du kannst eine Karte mehr als die Zahl freier Reservefelder gemeinsam transportieren. Auch eine lange, korrekt sortierte Reihe kann dadurch vorübergehend unbeweglich sein.
So spielst du Eight Off klassisch
- Suche erreichbare Asse und baue die vier Zielstapel nach Kartenfarbe auf.
- Sortiere im Tableau absteigend in derselben Kartenfarbe.
- Lagere einzelne freie Karten auf unbesetzte Reservefelder zwischen.
- Plane Gruppenbewegungen anhand freier Reserven und der gewählten Regel für leere Spalten.
Drei Spielsituationen und ihre Bedeutung
Die Regeln werden greifbarer, wenn du einen konkreten Ausschnitt vor dir hast. Diese drei Beispiele zeigen nicht nur einen Kartenwert, sondern erklären, was sich durch einen Zug verändert und welche Einschränkung dabei wichtig bleibt.
Eine gleichfarbige Folge bilden
Pik-Sechs kann auf Pik-Sieben liegen. Anders als bei FreeCell wird im Tableau nicht zwischen Rot und Schwarz gewechselt.
Das Symbol muss gleich sein und der Wert genau um eins sinken. Eine Herz-Sechs wäre hier falsch. Diese Anschlussregel gilt für jede Verbindung innerhalb einer später gemeinsam bewegten Folge; ein bloß passender Gruppenanfang reicht für die innere Sortierung nicht aus.
Eine Dreierfolge über freie Felder transportieren
Eine Kreuz-Folge aus drei Karten soll auf Kreuz-Zehn wechseln. Zwei der acht Einzelfelder sind momentan frei.
In der klassischen Variante beträgt die Kapazität freie Felder plus eins. Zwei freie Felder genügen also für genau drei Karten. Zusätzliche leere Spalten erhöhen diese Kapazität hier nicht automatisch; diese Erweiterung gehört zu unserer lockeren Eight-Off-Variante.
Eine leere Spalte mit König eröffnen
Herz-König und Herz-Dame bilden eine korrekte Folge. Eine vollständig freie Spalte kann sie aufnehmen.
Die klassische Variante verlangt einen König am Anfang der neu besetzten Spalte. Ein kleinerer Einzelwert darf dort nicht einfach geparkt werden. Plane leere Spalten deshalb zusammen mit erreichbaren Königen und halte für andere Zwischenzüge möglichst Einzelfelder bereit.
Die Funktionen im Spiel
Die Bedienhilfen unterstützen dich beim Spielen. Sie ändern die Regeln dieser Variante nicht. Zeit und Züge bleiben im Blick, während du deine nächsten Entscheidungen planst.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Neue Partie | Startet eine neue zufällig gemischte Partie dieses Spiels. |
| Hinweis | Markiert einen aktuell erlaubten Zug; eine vollständige Lösung wird nicht garantiert. |
| Rückgängig | Nimmt den letzten Zug zurück. |
| Spielstand | Wird im Browser für diese Regelvariante gespeichert. |
| Große Karten | Wechselt zwischen normaler und großer Ansicht derselben Partie. |
| Vollbild | Vergrößert den Spielbereich auf Wunsch. Mit dem gleichen Button oder Esc gelangst du zurück; ohne Browserunterstützung wird die Seite ausgefüllt. |
| Noch einmal | Beginnt dieselbe Startverteilung erneut. Bei alten Spielständen erst ab der nächsten neuen Partie verfügbar. |
| Pause | Verdeckt das Spielfeld und hält die Spielzeit an. Gestartete Partien pausieren automatisch nach fünf Minuten ohne Bedienung oder beim Verlassen des Tabs. Unter „Einstellungen & Hilfe“ kannst du die automatische Pause abschalten. Fortsetzen führt zur laufenden Partie zurück. |
| Merken | Speichert diese Variante in deinen Favoriten in diesem Browser. Im Spielemenü findest du auch zuletzt gespielte Varianten. |
| Gewonnenes Spiel | Eine goldene Sternenanimation und eine Ergebniskarte feiern den Sieg. Persönliche Bestzeiten, wenigste Züge und gewonnene Partien werden je Regelvariante im Browser gespeichert. Normale und große Karten teilen dieselben Rekorde. Unter „Ergebnis ansehen“ bleibt das fertige Spielfeld sichtbar. Bei reduzierten Animationen erscheint das Ergebnis direkt. |
| Wiederholen | Stellt einen zurückgenommenen Zug wieder her. Ein neuer Zug verwirft den bisherigen Vorwärtspfad. |
| Kartenabstand | Lange Spalten rücken automatisch zusammen: zuerst verdeckte Karten, dann offene Karten bis zur Lesbarkeitsgrenze. Die Kartengröße bleibt erhalten; falls nötig lässt sich die Auslage weiter scrollen. |
| Klick und Ziehen | Karten lassen sich auswählen oder ziehen. Nahe gültige Ziele werden beim Ziehen sanft angezogen. |
Tipps für deine nächste Partie
- Halte nach Möglichkeit mehrere Reservefelder offen. Eine belegte Reserve steht nicht mehr als Transporthilfe zur Verfügung.
- Beachte beim Anschließen die genaue Kartenfarbe: Schwarz allein reicht nicht, Pik und Kreuz sind getrennt.
- Suche einen konkreten Weg für jede zwischengelagerte Karte, bevor du die nächste Reserve belegst.
Die Hinweise zeigen Möglichkeiten der aktuellen Situation. Gerade bei zufällig gemischten Patiencen ist ein erlaubter Zug nicht automatisch der beste Weg zum Sieg.
Fragen zu Eight Off klassisch
Alle Antworten sind zunächst aufgeklappt. Du kannst einzelne Antworten bei Bedarf schließen.
Warum kann ich eine schwarze Karte nicht auf die andere schwarze Kartenfarbe legen?
Eight Off baut im Tableau in derselben Kartenfarbe. Pik passt auf Pik und Kreuz auf Kreuz, jeweils mit dem nächsthöheren Wert darunter.
Warum sind schon vier Reserven belegt?
So wird der vollständige Kartensatz verteilt: 48 Karten liegen in den acht Spalten, vier weitere auf vier der acht Reservefelder.
Kann ich Karten von den Zielstapeln zurücknehmen?
In dieser Umsetzung sind die Zielstapel endgültig. Ein gerade ausgeführter Zug lässt sich mit Rückgängig korrigieren.
Warum hilft eine leere Spalte nicht beim Verschieben meiner Reihe?
In der klassischen Variante dürfen kleinere Karten dort nicht zwischengelagert werden. Für Gruppen gilt deshalb die Zahl freier Reservefelder plus eins als Transportgrenze.
Was bedeuten A, B, D und K – und gibt es Joker?
A steht für Ass, B für Bube, D für Dame und K für König. Auf englischen Karten heißt der Bube Jack und wird mit J abgekürzt; die Dame heißt Queen und trägt Q. Ein J ist also kein Joker. Unsere Spiele verwenden keine Joker. Die normale absteigende Rangfolge lautet König, Dame, Bube, 10 bis 2, Ass. Übergänge zwischen Ass und König sind nur erlaubt, wenn die jeweilige Spielregel sie ausdrücklich vorsieht.
Wie wird diese Variante gespeichert?
Wenn dein Browser das Speichern zulässt, bleibt die laufende Partie im verwendeten Browser erhalten. Jede Regelvariante hat einen eigenen Spielstand. Normale und große Ansicht derselben Variante verwenden denselben Stand. Werden die Browserdaten gelöscht, kann auch der Spielstand verloren gehen.
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Die Beschreibungen beziehen sich auf die hier angebotenen Spielregeln. Andere Spielsammlungen können abweichende Varianten verwenden.