Canfield Solitär verstehen
Canfield beginnt nicht automatisch mit dem Ass. Eine zufällig ausgeteilte Zielkarte legt fest, welcher Wert alle vier Zielstapel eröffnet. Ist es eine Acht, folgen Neun bis König und anschließend Ass bis Sieben. Diese kreisförmige Reihenfolge und eine Reserve mit 13 Karten machen Canfield zu einer eigenen Patience, auch wenn die wechselnden Farben im Tableau vertraut wirken.
Aufbau und Ziel dieser Partie
Vier offene Spalten bilden das eigentliche Spielfeld. Daneben liegt die Reserve mit 13 Karten, von denen nur die oberste offen ist. Sobald eine Spalte leer wird, rückt sofort eine Reservekarte nach. Im Tableau wird absteigend und mit wechselnden Farben gebaut, ebenfalls über die Grenze zwischen Ass und König hinweg. Zwischen Spalten dürfen nur vollständige Reihen umziehen; zum Zielstapel darf eine freie Einzelkarte.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Tableau | 4 Spalten |
| Reserve | 13 Karten |
| Zielstapel | 4, mit zufälligem gemeinsamem Startwert |
| Nachziehen | 3 Karten, beliebig viele Durchgänge |
| Gewählte Variante | Canfield Solitär |
Was diese Variante auszeichnet
Canfield verwendet hier drei Nachziehkarten und unbegrenzt viele Durchgänge. Die Reserve ist davon getrennt: Ihre Karten werden beim Leeren einer Tableau-Spalte automatisch ins Spiel gebracht. Sobald sie erschöpft ist, darf nur die oberste offene Ablagekarte eine freie Spalte füllen. Diese konkrete Regel ist wichtig, weil andere Canfield-Ausführungen bei leeren Spalten großzügiger sein können.
So spielst du Canfield Solitär
- Lies den ausgeteilten Startwert ab. Alle vier Zielstapel müssen mit diesem Wert beginnen.
- Baue auf den Zielstapeln in derselben Kartenfarbe aufsteigend und kreisförmig weiter.
- Ordne die vier Tableau-Spalten absteigend mit wechselnden Farben und verschiebe dort nur vollständige Reihen.
- Nutze die Reserve und ziehe drei Karten auf einmal nach. Der offene Ablagestapel darf beliebig oft wieder umgedreht werden.
Drei Spielsituationen und ihre Bedeutung
Die Regeln werden greifbarer, wenn du einen konkreten Ausschnitt vor dir hast. Diese drei Beispiele zeigen nicht nur einen Kartenwert, sondern erklären, was sich durch einen Zug verändert und welche Einschränkung dabei wichtig bleibt.
Im Tableau über Ass und König hinweg bauen
Ein Kreuz-König ist frei, eine Herz-Asskarte liegt am Ende einer Spielspalte. Bei Canfield setzt sich die absteigende Folge über diesen Übergang fort.
Der schwarze König darf auf das rote Ass. Im Tableau bleiben Farbwechsel und absteigende Richtung verbindlich, aber die Werte laufen im Kreis. Diese Verbindung gehört zur Canfield-Regel und darf nicht auf das gewöhnliche Klondike übertragen werden.
Ein neuer Zielstapel beginnt beim festgelegten Startwert
Die Partie hat als gemeinsamen Startwert eine Fünf. Eine freie Herz-Fünf kann deshalb einen leeren Zielstapel eröffnen.
Die vier Zielstapel beginnen nicht automatisch mit Assen. Der zu Beginn der Partie bestimmte Wert gilt für alle Kartenfarben. Danach wird innerhalb derselben Kartenfarbe aufsteigend gesammelt, bis jeder Stapel seine vollständigen 13 Karten enthält.
Die oberste Reservekarte freispielen
Karo-Sechs liegt oben auf der Reserve, im Tableau ist eine Kreuz-Sieben frei. Der Anschluss erfüllt Wert und Farbwechsel.
Die Reservekarte darf auf die Sieben wechseln. Von der Reserve ist immer nur die oberste Karte zugänglich. Wird darunter eine weitere Karte frei, kannst du sie anschließend neu beurteilen; ein gemeinsamer Umzug mehrerer Reservekarten ist nicht vorgesehen.
Die Funktionen im Spiel
Die Bedienhilfen unterstützen dich beim Spielen. Sie ändern die Regeln dieser Variante nicht. Zeit und Züge bleiben im Blick, während du deine nächsten Entscheidungen planst.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Neue Partie | Startet eine neue zufällig gemischte Partie dieses Spiels. |
| Hinweis | Markiert einen aktuell erlaubten Zug; eine vollständige Lösung wird nicht garantiert. |
| Rückgängig | Nimmt den letzten Zug zurück, einschließlich Nachziehen. |
| Spielstand | Wird im Browser für diese Regelvariante gespeichert. |
| Große Karten | Wechselt zwischen normaler und großer Ansicht derselben Partie. |
| Vollbild | Vergrößert den Spielbereich auf Wunsch. Mit dem gleichen Button oder Esc gelangst du zurück; ohne Browserunterstützung wird die Seite ausgefüllt. |
| Noch einmal | Beginnt dieselbe Startverteilung erneut. Bei alten Spielständen erst ab der nächsten neuen Partie verfügbar. |
| Pause | Verdeckt das Spielfeld und hält die Spielzeit an. Gestartete Partien pausieren automatisch nach fünf Minuten ohne Bedienung oder beim Verlassen des Tabs. Unter „Einstellungen & Hilfe“ kannst du die automatische Pause abschalten. Fortsetzen führt zur laufenden Partie zurück. |
| Merken | Speichert diese Variante in deinen Favoriten in diesem Browser. Im Spielemenü findest du auch zuletzt gespielte Varianten. |
| Gewonnenes Spiel | Eine goldene Sternenanimation und eine Ergebniskarte feiern den Sieg. Persönliche Bestzeiten, wenigste Züge und gewonnene Partien werden je Regelvariante im Browser gespeichert. Normale und große Karten teilen dieselben Rekorde. Unter „Ergebnis ansehen“ bleibt das fertige Spielfeld sichtbar. Bei reduzierten Animationen erscheint das Ergebnis direkt. |
| Wiederholen | Stellt einen zurückgenommenen Zug wieder her. Ein neuer Zug verwirft den bisherigen Vorwärtspfad. |
| Kartenabstand | Lange Spalten rücken automatisch zusammen: zuerst verdeckte Karten, dann offene Karten bis zur Lesbarkeitsgrenze. Die Kartengröße bleibt erhalten; falls nötig lässt sich die Auslage weiter scrollen. |
| Klick und Ziehen | Karten lassen sich auswählen oder ziehen. Nahe gültige Ziele werden beim Ziehen sanft angezogen. |
Tipps für deine nächste Partie
- Die Reserve ist ein zentrales Zwischenziel: Spiele Spalten so frei, dass neue Reservekarten ins Tableau gelangen.
- Denke bei Ass und König an die Kreisregel. Ein scheinbarer Endwert kann einen wichtigen Anschluss ermöglichen.
- Prüfe einen Zug zum Zielstapel auch darauf, ob die Karte im Tableau noch gebraucht wird, um eine Reservekarte freizuspielen.
Die Hinweise zeigen Möglichkeiten der aktuellen Situation. Gerade bei zufällig gemischten Patiencen ist ein erlaubter Zug nicht automatisch der beste Weg zum Sieg.
Fragen zu Canfield Solitär
Alle Antworten sind zunächst aufgeklappt. Du kannst einzelne Antworten bei Bedarf schließen.
Warum beginnt mein Zielstapel nicht mit einem Ass?
Der Wert der ersten ausgeteilten Zielkarte bestimmt den Startwert aller vier Zielstapel. Nach 13 Karten schließt jeder Stapel die vollständige Kartenfarbe ab.
Warum füllt sich eine geleerte Spalte sofort?
Solange die Reserve Karten enthält, wird eine leere Tableau-Spalte automatisch mit ihrer obersten Karte gefüllt.
Was darf nach leerer Reserve auf eine freie Spalte?
In dieser Umsetzung darf dann die oberste Karte der offenen Ablage eine freie Spalte füllen. Ein beliebiges Umlegen aus anderen Tableau-Spalten ist dafür nicht erlaubt.
Darf ich nur einen Teil einer Tableau-Reihe in eine andere Spalte legen?
Nein. In dieser Canfield-Version können zwischen Tableau-Spalten nur vollständige Reihen verschoben werden. Eine einzelne freie Endkarte darf allerdings auf einen Zielstapel.
Was bedeuten A, B, D und K – und gibt es Joker?
A steht für Ass, B für Bube, D für Dame und K für König. Auf englischen Karten heißt der Bube Jack und wird mit J abgekürzt; die Dame heißt Queen und trägt Q. Ein J ist also kein Joker. Unsere Spiele verwenden keine Joker. Die normale absteigende Rangfolge lautet König, Dame, Bube, 10 bis 2, Ass. Übergänge zwischen Ass und König sind nur erlaubt, wenn die jeweilige Spielregel sie ausdrücklich vorsieht.
Wie wird diese Variante gespeichert?
Wenn dein Browser das Speichern zulässt, bleibt die laufende Partie im verwendeten Browser erhalten. Jede Regelvariante hat einen eigenen Spielstand. Normale und große Ansicht derselben Variante verwenden denselben Stand. Werden die Browserdaten gelöscht, kann auch der Spielstand verloren gehen.
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Die Beschreibungen beziehen sich auf die hier angebotenen Spielregeln. Andere Spielsammlungen können abweichende Varianten verwenden.