Doppel-FreeCell verstehen
Doppel-FreeCell erweitert das offene Planungsspiel auf 104 Karten. Zehn Spalten, acht freie Ablagen und acht Zielstapel bilden ein großes, vollständig sichtbares Puzzle. Die doppelte Anzahl an Zwischenablagen ist keine Einladung, sie sofort zu füllen: Jede freie Ablage kann entscheidend sein, wenn eine längere Reihe den Platz wechseln soll.
Aufbau und Ziel dieser Partie
Die ersten vier Spalten enthalten elf, die übrigen sechs jeweils zehn offene Karten. Einen Nachziehstapel gibt es nicht. Im Tableau werden die Werte absteigend mit wechselnden Farben verbunden. Ziel sind acht Reihen vom Ass bis zum König in jeweils derselben Kartenfarbe. Die hier gewählte Doppel-FreeCell-Regel verwendet acht getrennte Zielstapel; Karten, die dort liegen, kehren nicht ins Tableau zurück.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Kartensätze | 2 Sets, 104 offene Karten |
| Spielfeld | 10 Spalten |
| Zwischenablagen | 8 Felder |
| Ziel | 8 vollständige Zielstapel |
| Gewählte Variante | Doppel-FreeCell |
Was diese Variante auszeichnet
Diese Doppel-FreeCell-Version verwendet acht getrennte Zielstapel und acht freie Ablagen. Die ersten vier Spalten haben elf Karten, die übrigen sechs jeweils zehn. Jede Kartenfarbe kommt zweimal vor. Dadurch sind mehr Wege zu einem Ziel möglich, aber die Zahl der offenen Karten macht einen klaren Plan besonders wichtig. Die größere Transportkapazität hilft nur so lange, wie freie Plätze übrig bleiben.
So spielst du Doppel-FreeCell
- Plane zunächst Wege zu den Assen und den nächstniedrigen Karten. Jede Kartenfarbe ist doppelt vertreten.
- Bilde absteigende Reihen mit wechselnden Farben in den zehn Spalten.
- Lagere einzelne Karten bei Bedarf auf den acht freien Feldern zwischen.
- Verschiebe längere Reihen nur bei ausreichender Transportkapazität und baue alle acht Zielstapel vollständig auf.
Drei Spielsituationen und ihre Bedeutung
Die Regeln werden greifbarer, wenn du einen konkreten Ausschnitt vor dir hast. Diese drei Beispiele zeigen nicht nur einen Kartenwert, sondern erklären, was sich durch einen Zug verändert und welche Einschränkung dabei wichtig bleibt.
Auch doppelte Asse eröffnen getrennte Folgen
Im offenen Doppelspiel können zwei Pik-Asse sichtbar sein. Ein freies Ass beginnt einen eigenen der acht Zielstapel.
Jeder Zielstapel wird unabhängig vom Ass bis zum König aufgebaut. Lege das zweite Ass deshalb auf ein leeres Feld und nicht auf seinen Zwilling. So entstehen zwei Pik-Folgen, die später jeweils eine Pik-Zwei und alle weiteren Werte benötigen.
Vier freie Felder reichen für fünf Karten
Eine Folge aus fünf offenen Karten soll auf Herz-Bube wechseln. Von den acht Einzelfeldern sind vier frei, eine zusätzliche leere Hilfsspalte gibt es nicht.
Vier freie Felder plus eins ergeben fünf bewegliche Karten. Dass insgesamt acht Ablagen vorhanden sind, hilft nur, wenn sie tatsächlich leer sind. Belegte Felder zählen nicht mit; kontrolliere daher die aktuelle Auslage statt nur die Größe des Doppelmodus.
Einen offenen Wert auf eine freie Spalte legen
Eine Karo-Neun ist frei. Eine der zehn Spalten ist vollständig leer und kann als neues Ziel dienen.
Doppel-FreeCell erlaubt wie FreeCell beliebige verfügbare Karten auf leeren Spalten. Ein König ist nicht erforderlich. Nutze den Platz für einen konkreten Umbau: Sobald die Neun dort liegt, steht diese Spalte nicht mehr als leere Hilfsspalte für andere Transporte bereit.
Die Funktionen im Spiel
Die Bedienhilfen unterstützen dich beim Spielen. Sie ändern die Regeln dieser Variante nicht. Zeit und Züge bleiben im Blick, während du deine nächsten Entscheidungen planst.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Neue Partie | Startet eine neue zufällig gemischte Partie dieses Spiels. |
| Hinweis | Markiert einen aktuell erlaubten Zug; eine vollständige Lösung wird nicht garantiert. |
| Rückgängig | Nimmt den letzten Zug zurück. |
| Spielstand | Wird im Browser für diese Regelvariante gespeichert. |
| Große Karten | Wechselt zwischen normaler und großer Ansicht derselben Partie. |
| Vollbild | Vergrößert den Spielbereich auf Wunsch. Mit dem gleichen Button oder Esc gelangst du zurück; ohne Browserunterstützung wird die Seite ausgefüllt. |
| Noch einmal | Beginnt dieselbe Startverteilung erneut. Bei alten Spielständen erst ab der nächsten neuen Partie verfügbar. |
| Pause | Verdeckt das Spielfeld und hält die Spielzeit an. Gestartete Partien pausieren automatisch nach fünf Minuten ohne Bedienung oder beim Verlassen des Tabs. Unter „Einstellungen & Hilfe“ kannst du die automatische Pause abschalten. Fortsetzen führt zur laufenden Partie zurück. |
| Merken | Speichert diese Variante in deinen Favoriten in diesem Browser. Im Spielemenü findest du auch zuletzt gespielte Varianten. |
| Gewonnenes Spiel | Eine goldene Sternenanimation und eine Ergebniskarte feiern den Sieg. Persönliche Bestzeiten, wenigste Züge und gewonnene Partien werden je Regelvariante im Browser gespeichert. Normale und große Karten teilen dieselben Rekorde. Unter „Ergebnis ansehen“ bleibt das fertige Spielfeld sichtbar. Bei reduzierten Animationen erscheint das Ergebnis direkt. |
| Wiederholen | Stellt einen zurückgenommenen Zug wieder her. Ein neuer Zug verwirft den bisherigen Vorwärtspfad. |
| Kartenabstand | Lange Spalten rücken automatisch zusammen: zuerst verdeckte Karten, dann offene Karten bis zur Lesbarkeitsgrenze. Die Kartengröße bleibt erhalten; falls nötig lässt sich die Auslage weiter scrollen. |
| Klick und Ziehen | Karten lassen sich auswählen oder ziehen. Nahe gültige Ziele werden beim Ziehen sanft angezogen. |
Tipps für deine nächste Partie
- Betrachte die beiden Exemplare einer Karte als alternative Wege. Du musst nicht immer den tiefer liegenden Zwilling freilegen.
- Halte einige der acht Ablagen dauerhaft frei, damit Gruppenbewegungen möglich bleiben.
- Prüfe einen Zug zum Zielstapel besonders sorgfältig: In dieser Variante sind die Zielstapel endgültig.
Die Hinweise zeigen Möglichkeiten der aktuellen Situation. Gerade bei zufällig gemischten Patiencen ist ein erlaubter Zug nicht automatisch der beste Weg zum Sieg.
Fragen zu Doppel-FreeCell
Alle Antworten sind zunächst aufgeklappt. Du kannst einzelne Antworten bei Bedarf schließen.
Wie unterscheidet sich Doppel-FreeCell vom normalen FreeCell?
Doppel-FreeCell hat 104 Karten, zehn Spalten, acht freie Ablagen und acht Zielstapel. Die absteigenden Reihen im Tableau wechseln weiterhin zwischen Rot und Schwarz.
Wie wird die Kapazität für Gruppenbewegungen berechnet?
Es gilt: freie Ablagen plus eins, verdoppelt für jede nutzbare leere Spalte. Eine leere Spalte, in die du die Reihe legen willst, zählt nicht als Hilfsspalte.
Kann ich Karten von den Zielstapeln zurückholen?
In der hier angebotenen Doppel-FreeCell-Version nicht. Nutze Rückgängig, wenn du einen gerade ausgeführten Zug korrigieren möchtest.
Kann eine vollständig sortierte Reihe immer zusammen umziehen?
Nein. Auch im Doppelmodus gilt die Kapazitätsregel aus freien Ablagen und nutzbaren leeren Spalten. Die acht Ablagen erweitern deine Möglichkeiten, heben diese Grenze aber nicht auf.
Was bedeuten A, B, D und K – und gibt es Joker?
A steht für Ass, B für Bube, D für Dame und K für König. Auf englischen Karten heißt der Bube Jack und wird mit J abgekürzt; die Dame heißt Queen und trägt Q. Ein J ist also kein Joker. Unsere Spiele verwenden keine Joker. Die normale absteigende Rangfolge lautet König, Dame, Bube, 10 bis 2, Ass. Übergänge zwischen Ass und König sind nur erlaubt, wenn die jeweilige Spielregel sie ausdrücklich vorsieht.
Wie wird diese Variante gespeichert?
Wenn dein Browser das Speichern zulässt, bleibt die laufende Partie im verwendeten Browser erhalten. Jede Regelvariante hat einen eigenen Spielstand. Normale und große Ansicht derselben Variante verwenden denselben Stand. Werden die Browserdaten gelöscht, kann auch der Spielstand verloren gehen.
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Die Beschreibungen beziehen sich auf die hier angebotenen Spielregeln. Andere Spielsammlungen können abweichende Varianten verwenden.