Doppel-Solitär mit 3 Karten verstehen
Doppel-Solitär überträgt Klondike auf zwei Kartensätze. Mit 104 Karten, neun Spalten und acht Zielstapeln wird aus der vertrauten Patience eine ausgedehnte Sortieraufgabe. Jede Karte ist zweimal vorhanden. Dadurch entstehen zusätzliche Anschlussmöglichkeiten, aber auch längere Wege zu den verdeckten Karten. Die Grundidee bleibt: im Tableau absteigend und abwechselnd rot und schwarz, auf den Zielstapeln aufsteigend nach Kartenfarbe.
Aufbau und Ziel dieser Partie
Zu Beginn liegen in den neun Spalten eine bis neun Karten; jeweils die letzte Karte ist offen. Die verbleibenden 59 Karten bilden den Vorrat. Für jede der vier Kartenfarben gibt es insgesamt zwei vollständige Reihen vom Ass bis zum König. Acht fertige Zielstapel sind deshalb nötig, bevor die Partie gewonnen ist. Die größere Auslage belohnt einen Überblick über beide Exemplare wichtiger Karten.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Kartensätze | 2 Sets, 104 Karten |
| Spielfeld | 9 Spalten |
| Ziel | 8 Zielstapel vom Ass bis zum König |
| Vorrat zu Beginn | 59 Karten |
| Gewählte Variante | Doppel-Solitär mit 3 Karten |
Was diese Variante auszeichnet
Doppel-Solitär mit drei Karten kombiniert die große Auslage mit eingeschränktem Zugriff auf den Vorrat. Pro Klick werden bis zu drei Karten auf die offene Ablage gelegt; nur deren oberste Karte ist frei. Bei 104 Karten können die beiden Exemplare eines Wertes an sehr verschiedenen Stellen liegen. Du musst deshalb sowohl die Spalten als auch die Reihenfolge der Ablage in deine Planung einbeziehen.
So spielst du Doppel-Solitär mit 3 Karten
- Beginne die acht Zielstapel mit verfügbaren Assen und baue jeweils in derselben Kartenfarbe bis zum König weiter.
- Ordne offene Karten in absteigenden Reihen mit wechselnden Farben. Du darfst zusammenhängende, passende Reihen gemeinsam bewegen.
- Decke verborgene Karten auf, indem du die offenen Karten darüber verschiebst.
- Ziehe bei Bedarf vom Vorrat nach. Leere Spalten nehmen ausschließlich Könige oder Reihen mit einem König am Anfang auf.
Drei Spielsituationen und ihre Bedeutung
Die Regeln werden greifbarer, wenn du einen konkreten Ausschnitt vor dir hast. Diese drei Beispiele zeigen nicht nur einen Kartenwert, sondern erklären, was sich durch einen Zug verändert und welche Einschränkung dabei wichtig bleibt.
Im Doppelspiel ein Dreierpaket einordnen
Pik-Sieben, Herz-Dame und Kreuz-Vier kommen gemeinsam aus dem großen Vorrat. Die zuletzt gezogene Vier liegt danach oben.
Vergleiche zunächst die Vier mit den neun Spielspalten. Die Dame und die Sieben sind noch keine frei wählbaren Alternativen. Zwei Decks vergrößern die Auslage, lassen die Zugriffsregel des Dreierpakets jedoch unverändert.
Mit einer kleinen Ablagekarte den Weg öffnen
Kreuz-Drei liegt auf einem Dreierpaket, eine Karo-Vier ist im Tableau frei. Unter der Drei wartet die Herz-Zehn.
Spiele die Drei auf die Vier und prüfe anschließend die neu freigelegte Zehn. Gerade im Doppelspiel lohnt dieser zweite Blick, weil mehr offene Spalten als im einfachen Klondike Anschlüsse anbieten. Beide Züge bleiben eigenständige Entscheidungen, kein gemeinsamer Paketumzug.
Auch eine letzte Einzelkarte wird aufgedeckt
Am Ende des Vorrats bleibt nur noch ein Karo-König übrig. Die Variante heißt zwar drei Karten, zieht aber höchstens drei.
Ein Klick legt diesen einzelnen König auf die Ablage. Ist eine Spielspalte leer, kann er dort einen neuen Aufbau beginnen; sonst bleibt er oben verfügbar. Der Vorrat wird erst mit einem weiteren Klick aus der verbleibenden Ablage neu gebildet.
Die Funktionen im Spiel
Die Bedienhilfen unterstützen dich beim Spielen. Sie ändern die Regeln dieser Variante nicht. Zeit und Züge bleiben im Blick, während du deine nächsten Entscheidungen planst.
| Bereich | Regel oder Funktion |
|---|---|
| Neue Partie | Startet eine neue zufällig gemischte Partie dieses Spiels. |
| Hinweis | Markiert einen aktuell erlaubten Zug; eine vollständige Lösung wird nicht garantiert. |
| Rückgängig | Nimmt den letzten Zug zurück, einschließlich Nachziehen. |
| Spielstand | Wird im Browser für diese Regelvariante gespeichert. |
| Große Karten | Wechselt zwischen normaler und großer Ansicht derselben Partie. |
| Vollbild | Vergrößert den Spielbereich auf Wunsch. Mit dem gleichen Button oder Esc gelangst du zurück; ohne Browserunterstützung wird die Seite ausgefüllt. |
| Noch einmal | Beginnt dieselbe Startverteilung erneut. Bei alten Spielständen erst ab der nächsten neuen Partie verfügbar. |
| Pause | Verdeckt das Spielfeld und hält die Spielzeit an. Gestartete Partien pausieren automatisch nach fünf Minuten ohne Bedienung oder beim Verlassen des Tabs. Unter „Einstellungen & Hilfe“ kannst du die automatische Pause abschalten. Fortsetzen führt zur laufenden Partie zurück. |
| Merken | Speichert diese Variante in deinen Favoriten in diesem Browser. Im Spielemenü findest du auch zuletzt gespielte Varianten. |
| Gewonnenes Spiel | Eine goldene Sternenanimation und eine Ergebniskarte feiern den Sieg. Persönliche Bestzeiten, wenigste Züge und gewonnene Partien werden je Regelvariante im Browser gespeichert. Normale und große Karten teilen dieselben Rekorde. Unter „Ergebnis ansehen“ bleibt das fertige Spielfeld sichtbar. Bei reduzierten Animationen erscheint das Ergebnis direkt. |
| Wiederholen | Stellt einen zurückgenommenen Zug wieder her. Ein neuer Zug verwirft den bisherigen Vorwärtspfad. |
| Kartenabstand | Lange Spalten rücken automatisch zusammen: zuerst verdeckte Karten, dann offene Karten bis zur Lesbarkeitsgrenze. Die Kartengröße bleibt erhalten; falls nötig lässt sich die Auslage weiter scrollen. |
| Klick und Ziehen | Karten lassen sich auswählen oder ziehen. Nahe gültige Ziele werden beim Ziehen sanft angezogen. |
Tipps für deine nächste Partie
- Vergleiche beide Exemplare einer benötigten Karte. Manchmal ist das zweite viel leichter erreichbar.
- Entlaste lange Spalten früh, damit tief liegende Karten nicht dauerhaft verborgen bleiben.
- Halte mehrere mögliche Anschlüsse offen, statt alle Karten einer Farbe sofort weit auf einen Zielstapel zu legen.
Die Hinweise zeigen Möglichkeiten der aktuellen Situation. Gerade bei zufällig gemischten Patiencen ist ein erlaubter Zug nicht automatisch der beste Weg zum Sieg.
Fragen zu Doppel-Solitär mit 3 Karten
Alle Antworten sind zunächst aufgeklappt. Du kannst einzelne Antworten bei Bedarf schließen.
Wie viele Karten hat Doppel-Solitär?
Es sind zwei vollständige Kartensätze mit zusammen 104 Karten. Jeder Wert jeder Kartenfarbe kommt zweimal vor.
Wann ist die Doppelvariante gewonnen?
Erst wenn alle 104 Karten auf acht Zielstapeln liegen. Vier vollständige Zielstapel reichen hier noch nicht aus.
Wird meine einfache Solitär-Partie überschrieben?
Nein. Einfaches Klondike und Doppel-Klondike haben getrennte Spielstände. Auch die Nachziehvarianten werden auf ihren eigenen Seiten wieder aufgenommen.
Wie viele Karten ziehe ich am Ende des Vorrats?
Es werden bis zu drei Karten gezogen. Wenn nur noch eine oder zwei Karten im Vorrat liegen, werden entsprechend weniger Karten aufgedeckt.
Was bedeuten A, B, D und K – und gibt es Joker?
A steht für Ass, B für Bube, D für Dame und K für König. Auf englischen Karten heißt der Bube Jack und wird mit J abgekürzt; die Dame heißt Queen und trägt Q. Ein J ist also kein Joker. Unsere Spiele verwenden keine Joker. Die normale absteigende Rangfolge lautet König, Dame, Bube, 10 bis 2, Ass. Übergänge zwischen Ass und König sind nur erlaubt, wenn die jeweilige Spielregel sie ausdrücklich vorsieht.
Wie wird diese Variante gespeichert?
Wenn dein Browser das Speichern zulässt, bleibt die laufende Partie im verwendeten Browser erhalten. Jede Regelvariante hat einen eigenen Spielstand. Normale und große Ansicht derselben Variante verwenden denselben Stand. Werden die Browserdaten gelöscht, kann auch der Spielstand verloren gehen.
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Die Beschreibungen beziehen sich auf die hier angebotenen Spielregeln. Andere Spielsammlungen können abweichende Varianten verwenden.